Februar 2, 2018

Umfrage zu TZ+

Umfrage zu den Kinderbetreuungszeiten der KITAs in Neustadt – Ergebnisse

Vielen Dank für Ihre Teilnahme!

Unsere ausführlich Auswertung finden Sie hier. Zusammenfassend lässt sich sagen:

90% von Ihnen würde die Betreuung über Mittag dem derzeitigen Teilzeitmodell vorziehen.

80% wären bereit, angemessene Zusatzkosten zu tragen, aber nur 57% wären einverstanden, wenn es nur eine Lunchbox geben würde.

Die meisten der Eltern mit TZ-Platz bringen ihre Kinder nicht nachmittags.

Im der Novelle des Kita-Gesetzes ist unabhängig von unserer Umfrage eine durchgängige Betreuungszeit von 7 Stunden vorgesehen, also genau das, was wir gefordert haben! Der Gesetzentwurf befindet sich noch in der Anhörung bei den in der Kindertagesbetreuung Verantwortung tragenden Organisationen und Verbänden in Rheinland-Pfalz. Näheres dazu finden Sie hier. Wir halten Sie auf dem Laufenden.

 

Zum Hintergrund:

  • Laut derzeit gültigen Kindertagsstätten-Gesetz Rheinland-Pfalz sollen wahlweise neben Teilzeitplätzen mit Vor- und Nachmittagsangebot auch Plätze mit einem verlängerten Vormittagsangebot (Teilzeit+) vorgesehen werden.
  • In vielen anderen Städten und Gemeinden in Rheinland-Pfalz gibt es für Eltern die Option, zwischen Teilzeit+ und Teilzeitplätzen mit Vor- und Nachmittagsangebot zu wählen.
  • In anderen Bundesländern ist häufig eine Betreuung über Mittag auch bei Teilzeitplätzen vorgesehen.
  • Wir wollten mit unserer Umfrage den Bedarf der Eltern an Teilzeit+-Plätzen  genauer ermitteln.
  • Weitere Informationen zum Thema Teilzeit+ finden Sie hier.

Näheres zur Gesetzeslage:

(§ 5 Abs. 2):

„1) Kinder haben vom vollendeten zweiten Lebensjahr bis zum Schuleintritt Anspruch auf Erziehung, Bildung und Betreuung im Kindergarten. Das Jugendamt hat zu gewährleisten, dass für jedes Kind ein Kindergartenplatz in zumutbarer Entfernung zur Verfügung steht.

(2)Die Verpflichtung nach Absatz 1 erstreckt sich auf ein Angebot vor- und nachmittags. Den Wünschen der Eltern nach Angeboten, die auch eine Betreuung über Mittag mit Mittagessen einschließen, soll Rechnung getragen werden.“

In der zugehörigen Landesverordnung zur Ausführung des Kindertagesstättengesetzes ist weiter ausgeführt:

„§2 Kindergärten

Die Bedarfsplanung muss den Erfordernissen zur Erfüllung des Rechtsanspruchs auf einen Kindergartenplatz in zumutbarer Entfernung entsprechen. Im Bedarfsplan sollen wahlweise neben Teilzeitplätzen mit Vor- und Nachmittagsangebot gemäß § 5 Abs. 2 Satz 1 des Kindertagesstättengesetzes auch Plätze mit einem verlängerten Vormittagsangebot und einer Betreuung über Mittag mit Mittagessen vorgesehen werden. Zudem ist eine ausreichende Zahl von Plätzen zur ganztägigen Betreuung mit Mittagessen (Ganztagsplätze) auszuweisen.“